Tabakexpansion
Uhde stellt Tabakblähanlagen nach dem INCOM-Verfahren (Inert Gas Compression) von Reemtsma her. Dieses Verfahren erhöht die Füllfähigkeit des Tabaks um ca. 60%. Bei Erhalt des vollen Aromas wird eine deutliche Absenkung der Nikotin- und Kondensatwerte erreicht. Medium bei diesem Verfahren ist Stickstoff, ein ungiftiges, geschmacksneutrales Gas.
Verfahren
Der fein geschnittene Tabak wird im Hochdruckautoklaven bei rund 800 bar mit Stickstoff imprägniert und anschließend so schnell wie möglich entspannt. Dieser schnelle Entspannungsvorgang ist verantwortlich für die starke Abkühlung des Tabaks und verhindert dadurch ein Entweichen des Stickstoffs aus der Tabakfaser. Im anschließenden Prozessschritt außerhalb des Hochdruckautoklaven wird der Stickstoff mit Wärme ausgetrieben. Eine plötzliche Expansion ist die Folge dieser Wärmebehandlung, mit dem Ergebnis einer Vergrößerung des spezifischen Tabakvolumens.
Vorteile
Stickstoff, ein geruchloses, ungiftiges, geschmacksneutrales Gas, ist mit 78 Vol.% Hauptbestandteil unserer Luft. Dieses Gas ist Garant für den Erhalt der Qualität des Tabaks ohne chemische Veränderungen. Für den Hersteller ermöglicht dieses Hochdruckverfahren eine störungsfreie Zigarettenproduktion, auch bei schnelllaufenden Maschinen und einem hohen Füllgrad der Zigarette bei gleichzeitiger Tabakeinsparung.

